Einspeistarif Historie

PV Einspeiseverbütung Stand  2013
PV Einspeiseverbütung Stand 2013 Angaben ohne Gewähr

VERGÜTUNG AB APRIL 2012
"Vergütungssätze rückwirkend zum 1. April 2012:Anlagenklasse 0-10 kWp: 19,5 ct/kWhAnlagenklasse 10-40 kWp: 18,5 ct/kWhAnlagenklasse 40-1.000 kWp: 16,5 ct/kWhAnlagenklasse 1-10 MWp: 13,5 ct/kWhAnlagen > 10 MWp: keine Einspeisevergütung
Ab dem 1. Mai 2012 wird die Vergütung um monatlich 1 % gesenkt. Je nach Entwicklung des Marktes wird die Degression zudem quartalsweise angepasst – erstmalig im November. Die jährliche Gesamtdegression beträgt maximal 29 %.
Der weitere jährliche Ausbaukorridor bleibt entgegen früherer Pläne mit 2.500 bis 3.500 Megawatt ohne Absenkung bestehen. Dafür soll die EEG-Vergütung für neu installierte PV-Anlagen beim Erreichen von 52 Gigawatt installierter Photovoltaikleistung auslaufen.
Erfreulich: Im Rahmen des Marktintegrationsmodelles werden Anlagen zwischen 0 bis 10 kWp jetzt genauso wie Anlagen über 1 MW mit 100 % des erzeugten Stroms vergütet. Bei Anlagen zwischen 10 und 1.000 kWp werden ab dem 1. April 2014 90 % des jährlich erzeugten Stroms vergütet.

BUNDESRAT STOPPT SOLARKÜRZUNG
Geplante Kürzung der Solarstrom-Förderung zum 1. April 2012 vorläufig gestoppt

Der Bundesrat rief am 11. Mai den Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern an, die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) grundlegend zu überarbeiten. Damit ist der Plan der Bundesminister Röttgen und Rösler, den Aufbau der Photovoltaik in Deutschland massiv zu begrenzen, vorerst gescheitert.

Die Solarwirtschaft schöpft jetzt neue Hoffnung, dass der Schaden für die Branche begrenzt wird. Die EEG-Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen darf nicht so schnell zurück gefahren werden, wie es die vom Bundestag beschlossene Gesetzesänderung vorsieht. Der BSW-Solar, Umweltverbände, Gewerkschaften und wissenschaftliche Institutionen haben in den letzten Wochen intensiv dafür geworben, die Solarenergie unvermindert auszubauen. Dafür muss die Gesetzänderung deutlich nachgebessert werden. Quelle: BSW Solar

AKTUELLE TARIFE EEG 2012

Alle PV-Anlagen müssen mit einer Einrichtung ausgestattet werden, die dem Netzbetreiber ein ferngesteuertes Reduzieren der Einspeisung ermöglicht. In der Regel erfolgt dies durch den Einsatz von einem Rundsteuerempfänger, die der Netzbetreiber bei Inbetriebnahme auf dem TSG-Feld des Zählerschrankes oder "Huckepack" zum Abrechnungszähler setzt. Es muss somit immer zusätzlich zum Einspeisekabel von der Regeleinrichtung bis zum Zähler ein Steuerkabel mit verlegt werden.
Anlagen bis 30kWp können alternativ mit einer grundsätzlichen Wirkleistungsbegrenzung auf 70% der installierten Leistung betrieben werden. Demnach darf bei einer 10kWp-Anlage der Wechselrichter höchstens 7kW ins Netz einspeisen. Für Anlagen ab 100kWp ist zusätzlich ein Abrufen der aktuellen IST-Einspeisung durch den Netzbetreiber zu ermöglichen. Dieses kann durch die Einrichtung eines analogen Telefonanschlusses, gekoppelt mit der Onlineabfrage des Zählers, erfolgen.
Hier werden die vom Netzbetreiber geforderten technischen Einrichtungen variieren.Anlagen unter 100kWp sind nachrangig zu regeln, somit werden bei einer notwendigen Abregelung erst große Anlagen und KWK-Anlagen in der Leistung reduziert. Abregelungen werden angekündigt und der Verlustertrag in Folge der Abregelung wird in der Regel vom Netzbetreiber erstattet. Bei diesen Neuerungen wird deutlich, dass bereits in der Planungsphase der Netzbetreiber mit eingebunden werden sollte, sonst könnte es böse Überraschungen bezüglich der Errichtungskosten geben.

Novelle des EEG, am 20.Juli 2011
Novelle des EEG, am 20.Juli 2011 alle Angaben ohne Gewähr, aufgrund möglicher Anpassungen,PV EEG Tarife Auszug Gesetzentwurf